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In den Katakomben der Autobahnbrücke Saalenstein

Regen Zuspruch, mit mehr als 30 Teilnehmern, fand eine Besichtigungstour der „Saaletalbrücke“ der A 72 bei der Burg Saalenstein. Von kompetenter Seite, vom Leiter der AM Rehau, Detlef Bergmann und seinem Kollegen Stefan Langheinrich, wurde den Teilnehmern des Bayerischen Beamtenbundes, der Deutschen Polizeigewerkschaft und Interessenten vom Bund der Berliner die damalige Brückenbauarchitektur und die heutige moderne Bauweise des Taktschiebeverfahrens anhand einer Powerpoint-Präsentation erläutert.  

Das monumentale Bauwerk, das von der Autobahnmeisterei Rehau betreut wird, entstand in den Jahren 1935 bis 1940 und ist Teil einer Verkehrsanbindung Schlesiens und Ostsachsens sowie des südliche Sachsens. Die drei großen Bögen der Saaletalbrücke wurden mit Naturstein aus den Steinbrüchen Flossenbürg, Mauthausen und Bautzen gebaut. 

Besonders interessant ist, dass die 28 m breite und 268 m lange Brücke unterhalb der Fahrbahn durchgängig begehbar ist, während nicht einmal 50 cm darüber im Sekundentakt die Autos rauschen. Nach der Grenzöffnung, im Zuge der deutschen Einheit, wurde die damalige A 722 (jetzt A 72), die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war, neu ausgebaut. Auch die 39 m hohe „Saaletalbrücke“, mit lediglich je zwei Fahrspuren,  die die Bombardierung fast heil überstanden hatte, erhielt ein neues
Oberteil mit zusätzlich zwei Standstreifen. Nach zwei Jahren Bauzeit und einem Kostenaufwand von 30 Millionen DM war die Baumaßnahme im Mai 1993 abgeschlossen. Wer heute die Autobahn befährt, hat die Brücke in wenigen Sekunden überquert und merkt nichts von dem imposanten, geschichtsträchtigen Bauwerk unter den Rädern.  

 

      

      

       


  
   
   

 Bau 12.05.1939

 

 

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