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Ein Blick in verborgene Welten

Kreisausschuss besucht die Radaranlage am Döbraberg

 

Neben der Oberfrankenkaserne in Hof ist die Radaranlage auf dem 795 m hohen Döbraberg im Frankenwald die zweite noch verbliebene Anlage der Bundeswehr im Regierungsbezirk. Dort erfasst der „Abgesetzte Technische Zug 357“ den Luftraum bis in eine Entfernung von ca. 450 km. Diese Anlage konnten etwa 25 Mitglieder des Kreisausschusses Hof im BBB im Rahmen einer Führung erkunden. 

Da es sich um einem militärischen Sicherheitsbereich handelte, hieß es zuerst: Ausweise gegen einen Besucherausweis tauschen. Dann begrüßte Hauptmann Stephan Rottke, der „Chef“ der Anlage die Gruppe und erläuterte in einem PowerPoint-Vortrag Geschichte und Funktion der Anlage. 

 1962 errichteten die Amerikaner die Luftverteidigungsstellung, die im Lauf der Zeit drei Radarkuppeln erhielt. Seit der Übernahme durch die Bundeswehr erreicht die neue Kuppel alleine die gleiche Leistung. Der Döbraberg ist eine von 18 Radaranlagen, die den gesamten Luftraum über Deutschland überwachen; sie unterstehen dem Führungsbereich in Schönewalde in Brandenburg, sind aber von diesem „abgesetzt“.  

Das Radargerät RRP 117 erfasst den Luftraum auf zweierlei Weise: Das Primärradar sendet Radarstrahlen aus, die vom metallischen Flugzeug reflektiert werden. Damit kann ein Flugobjekt lokalisiert werden. Das Sekundärradar dagegen kommuniziert mit dem Transponder im Flugzeug. Man weiß daher, welches Flugzeug von wo nach welchem Ziel fliegt. Allerdings versuchen Terroristen, die ein Flugzeug gekapert haben, den Transponder lahmzulegen (siehe 11. September). Erkennt das Radar eine Gefahr, so werden Eurofighter alarmiert, die von Wittmund im Norden oder Neuburg im Süden in drei Minuten jeden Punkt im deutschen Luftraum erreichen können. Pro Jahr geschieht das bis zu 80 Mal. 

Nach dem Vortrag ging es zum Herz der Anlage, dem über 26 m hohen Turm, der die 13 m hohe Kuppel trägt. Diese besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der die Radarstrahlen nicht beeinträchtigt. Sie schützt die meterhohen Radarantennen, die sich sechsmal pro Minute drehen. Beim Besuch der Gruppe waren die Antennen aber außer Betrieb, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Die Fernsicht vom Außenrundgang über Frankenwald, Vogtland und Fichtelgebirge war überwältigend. Zum Abschluss der Besichtigung sahen die Teilnehmer noch, wie im „Shelter“ (zwei Containern) die vom Radar erfassten Daten verarbeitet und gespeichert werden.

Ein Blick in das Casino der US-Army zeigte neben ausgemusterten Bildschirmen und amerikanischen Uniformen noch weitere Erinnerungsstücke. Der Besuch ermöglichte Einblicke in eine sonst der Öffentlichkeit verschlossene Anlage. Kreisausschussvorsitzender Karl-Heinz Marko bedankte sich dafür  bei Hauptmann Rottke mit einem kleinen Präsent.

 

Foto: Besuchergruppe mit Vorsitzenden Marko und Hauptmann Rottke (rechts außen)

 

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